|
Der Kunde ist König
Jeder normale Geschäftsmann handelt nach diesem Grundsatz. Ihm ist klar, daß er auf seine Kunden angewiesen ist.
Indem seine Kunden bei ihm kaufen, erlauben sie ihm, auf diese Weise Geld zu verdienen.
Sie sind Kunde einer Bank.
Werden Sie dort wie ein König behandelt?
Oder wenigstens als Partner?
Wenn Ihre Bank Sie wie ein König oder wenigstens wie einen Partner behandelt,
dann nennen Sie mir bitte diese Bank. Viele würden dann zu dieser Bank wechseln.
Wenn Ihre Bank Sie nicht so behandelt, wie Sie es gerne hätten,
dann schreiben Sie mir das bitte auch. Einige Fälle werde ich hier veröffentlichen.
Selbstverständlich werden bei der Veröffentlichung alle Namen geändert.
Die email-Adresse lautet: info@bresl.de
|
Ein Darlehen von der Bank
Sie benötigen ein Darlehen von der Bank.
Telefonisch erkundigen Sie sich nach den Konditionen. Am Telefon nennt man Ihnen Zahlen, die Sie zum Träumen bringen.
Mit diesen Konditionen könnten Sie sich das Darlehen leicht leisten.
Also gehen Sie zur Bank, um den Kredit zu beantragen.
( Wie kann es sein, daß ein Kunde ein Geschäft beantragen muß ? )
In der Bank erklärt man Ihnen dann freundlich, daß vor der Gewährung des Darlehens noch ein paar Formalitäten zu erledigen sind.
Na gut - Sie sind schon mal da, also willigen Sie ein und beantworten noch ein paar Fragen.
- Vorhandene Sicherheiten?
- Ihre Einkommensverhältnisse?
- Ihre Vermögenswerte?
- Ihre bestehenden Schulden?
- Wer kann für Sie bürgen?
Die Konditionen haben sich seit dem Telefongespräch auch geändert - geringfügig zu Ihren Ungunsten natürlich, aber immer noch akzeptabel.
Sie geben der Bank alle gewünschten Angaben, und willigen auch noch ein, daß die Bank über Sie eine Schufa-Auskunft einholen darf.
Schließlich muß die Bank ja sicherstellen, daß Ihre Angaben auch stimmen.
In meinen Augen heißt das, bei der Bank gilt jeder Kunde als potentieller Lügner
- bis zum Beweis seiner Unschuld.
|
Sie unterschreiben also den Darlehensantrag, der bisher für die Bank noch in keiner Weise bindend ist.
Nach ein paar Tagen bekommen Sie den Darlehensvertrag zugesandt, und das Geld wird Ihnen ausbezahlt.
Nach ein paar Monaten überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge und müssen leider feststellen, daß man Ihnen bei der Antragstellung nicht alles gesagt hat.
Da gibt es z.B. Kontoführungsgebühren jeden Monat - oder Sie haben mit dem Darlehensvertrag gleichzeitig eine Riskolebensversicherung abgeschlossen,
damit die Bank im Falle Ihres Ablebens keinen Schaden erleidet. Wären Sie darauf hingewiesen worden, hätten Sie möglicherweise abgelehnt,
oder Sie hätten zur Absicherung selber eine - vermutlich günstigere - Versicherung abgeschlossen.
Nach ein paar Jahren kommen Sie zu etwas Geld, und Sie möchten Ihr Darlehen nun verringern.
Die Möglichkeit zu Sondertilgungen hat man Ihnen zugesichert.
Im Vertrauen auf die Redlichkeit Ihres Beraters haben Sie nicht kontrolliert, ob das auch im Vertrag eingetragen war.
Zu Ihrem Leidwesen und zu Ihrem Nachteil wurde das aber "vergessen", und nachträglich kann man das bedauerlicherweise nicht mehr eintragen.
|
Ich fasse zusammen:
- Ein telefonisches Lockangebot
- Der finanzielle Striptease
- Ein Antrag auf ein Darlehen
- Kunden sind potentielle Lügner
- Änderung des Lock-Angebots
- Zusätzliche Kosten
- Keine Sondertilgungen
- Mündliche Vereinbarungen zählen nicht
Könige oder Partner behandelt man anders
Was ich gerade kurz geschildert habe, sind eigene Erfahrungen.
Ich habe daraus gelernt.
Viele, die mit Banken zu tun haben, werden meine Erfahrungen bestätigen können.
Vielleicht nicht in jedem Punkt, aber in einigen erkennen Sie sicher Ihren Banker wieder.
Ein Bekannter von mir hat ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht.
Seitdem sagt er nicht mehr Banker, sondern Bankster.
|